Hochzeitsstudie 2018 - So heiraten deutsche Brautpaare - Carinokarten 
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Die cariñokarten Hochzeitsstudie 2018

Aktuelle Statistiken zum Heiraten

 

Die Zahl der jährlichen Eheschließungen in Deutschland ist im Jahr 2016 um 2,6 % auf 410.000 gestiegen.* Doch wie heiraten die Brautpaare in Deutschland? Und lassen sich neue Trends erkennen?

Basierend auf einer großen deutschlandweiten Umfrage auf Hochzeitsmessen und auf Online-Plattformen im Herbst/Winter 2017/2018 hat cariñokarten eine Studie erarbeitet, die zeigt, was den Brautpaaren für ihre Hochzeiten in 2018 und 2019 wichtig ist. Welcher Hochzeitsstil und welche Farben sind die beliebtesten? Welches durchschnittliche Budget wird für die Hochzeitsfeier eingeplant? Und natürlich: Wie gehen die Brautpaare mit den sozialen Medien vor, während und nach der Hochzeit um? Alle Ergebnisse der Studie finden Sie auch als PDF zum Herunterladen.

(*Quelle: Statistisches Bundesamt)

 

Inhaltsverzeichnis


 

1. Kernaussagen

Was kostet eine Hochzeit – Die meisten Paare sind bereit mindestens 10.000 EUR auszugeben
Kreativität ist gefragt – Brautpaare wünschen sich moderne und neue Hochzeitsspiele
Junges Glück – die meisten Paare heiraten nach drei bis fünf Jahren des Zusammenseins
Auch 2018 ganz vorne: Vintage dominiert weiterhin
Inspirationen für die Hochzeitsplanung bieten vor allem Blogs und Webseiten
Facebook ist die Top-Informationsquelle für junge Paare, gefolgt von Pinterest und Instagram

 

2. Die Brautpaare

a) Kennenlernen & Zusammensein

Knapp ein Viertel der Paare haben sich über Ihren Freundeskreis (23,17 %) kennengelernt. 21,4 % der Paare haben sich über das Internet kennengelernt, aus der Schule, Ausbildung oder dem Studium kennen sich ca. 20 % der Brautpaare.

23,13 % der befragten Brautpaare sind zwischen einem und drei Jahren zusammen, wenn sie heiraten. Die meisten Paare (25,03 %) entscheiden sich nach 3 – 5 Jahren zur Hochzeit. 7,71 % der Brautpaare sind zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit länger als 10 Jahre, 5,62 % weniger als ein Jahr ein Paar.

 

b) Antrag und Trauung

Beim Thema Antrag und Trauung mögen es die Brautpaare noch immer klassisch. Bei 85 % aller Paare stellte der Bräutigam die große Frage. Nur 8 % der Bräute machten den Heiratsantrag. 7 % der Paare geben an, dass sie gemeinsam beschlossen haben zu heiraten.

Auch eine kirchliche Trauung möchten knapp über 50 % der Paare zelebrieren. Die Kombination aus standesamtlicher und freier Trauung gewinnt aber zunehmend an Beliebtheit, 27,8 % möchten ihre Hochzeit so feiern. Für eine rein standesamtliche Trauung entscheiden sich 20,6 % der befragten Brautpaare.

 

3. Die Hochzeitsplanung


a) Planungszeit

45,06 % der Brautpaare nehmen sich 12 – 18 Monate Zeit für die Hochzeitsplanung. Ca. ein Drittel feiert die Hochzeit nach weniger als einem Jahr Planungszeit. Das stellt eine interessante Entwicklung entgegen eines Trend in der Hochzeitsbranche dar, da viele Fotografen und Locations bereits 1.5 Jahre im Voraus ausgebucht sind – vor allem für Hochzeiten im Frühling und Sommer.

 

b) Wer übernimmt was?

Alle Bereiche während der Hochzeitsvorbereitungen werden zwischen 37 und 95 % gemeinsam von den Brautpaaren erledigt. Es zeichnen sich aber auch einige Bereiche ab, die eher alleine von der Braut bzw. dem Bräutigam bearbeitet werden.

Die Braut kümmert sich häufiger um die Themenbereiche Hochzeitstorte, Dekoration, Gastgeschenke und Papeterie. Der Bräutigam hingegen widmet sich den Bereichen Flitterwochen, Musik und Hochzeitsgefährt.


 

 

c) Gästezahl

Die befragten Brautpaare feiern die standesamtliche Trauung ganz klassisch im kleinen Kreis (Ø 28 Gäste). Zur kirchlichen bzw. freien Trauung und der anschließenden Hochzeitsfeier werden dann mehr als doppelt so viele Gäste eingeladen mit Ø 71 bzw. 83 Gästen.

Dies zeigt sich auch in der Zahl der verteilten Einladungskarten. Je 27 % gaben an, 40 – 50 bzw. mehr als 60 Einladungen zu versenden. Es lässt sich also vermuten, dass es verschiedene Einladungsvarianten gibt: manche Gäste werden nur zur Feier, andere sowohl zur standesamtlichen Trauung, kirchlichen/freien Trauung und Feier eingeladen.

 

4. Die Hochzeitsvorbereitungen

a) Hochzeitsthema, Brautkleid, Ringe, Flitterwochen:
Wie konkret sind die Vorstellungen der Paare?

Die Brautpaare wurden gefragt, wie konkret ihre Vorstellungen zu den folgenden Aspekten am Anfang der Hochzeitsvorbereitungen sind bzw. waren. Die sollten sie auf einer Skala von 1 (keine Vorstellungen) bis 10 (sehr konkrete Vorstellungen) bewerten.

Durchschnittlich 22 – 28 % der Brautpaare haben mit 9 – 10 sehr konkrete Vorstellungen zu Outfit, Catering, Fotos/Videos, Flitterwochen und Trauringen. 43 % der Brautpaare hatten keine Vorstellung zum Hochzeitsmotto (Bewertung 1 – 2), nur 15 % hatten hier schon konkrete Ideen.

Ca. ein Fünftel der Befragten gibt an, sehr konkrete Vorstellungen vom Outfit gehabt zu haben (22 %), vor allem wurde das von den befragten Paaren in Wolfsburg (30 %), Köln (29 %) und Berlin (29 %) angegeben. Weniger genaue Vorstellungen zu Brautkleid und Hochzeitsanzug haben die Bräute und Bräutigame in Ludwigsburg (17 %) und Stuttgart (16 %).

Im Durchschnitt hatten nur 12 % der Paare zu Beginn der Hochzeitsvorbereitungen sehr konkrete Vorstellungen zum Ablauf der Feier. Eine absolute Ausnahme bilden die Kölner Brautpaare, von denen 26 % diese Frage der Skala mit 9 oder 10 beantworteten. Auffällig ist, dass die Brautpaare im Süden kaum konkrete Vorstellung zur Hochzeitsfeier hatten (Stuttgart: 8 %, Ludwigsburg: 11 %). Insgesamt hatten 14 % aller befragten Brautpaare am Anfang ihrer Hochzeitsplanung kaum Vorstellungen zum Ablauf der Feier.

 

b) Spiele auf der Hochzeitsfeier

Die Meinung als Gast auf einer Hochzeit ...

... 95 % der befragten Brautpaare fanden Spiele auf einer Hochzeit, auf der sie als Gast eingeladen waren, grundsätzlich gut. Vor allem dann, wenn sie gut gemacht sind (72 %). Nur 5 % der Befragten fanden Hochzeitsspiele schlecht oder teilweise schlecht. Als Grund gaben sie an, dass durch die Spiele die Stimmung auf der Feier gedämpft und diese unterbrochen wird.

Insgesamt gaben 93 % der befragten Paare an, mindestens eine negative Erfahrung mit Hochzeitsspielen gemacht zu haben. Vor allem seien die Spiele zu lang (32 %), langweilig (21 %) oder auch peinlich für die Gäste und/oder das Brautpaar (17%) gewesen.

 

Und was sich Brautpaare für ihre eigene Hochzeit vorstellen...

10 % der Befragten planen vorher zu sagen, dass sie keine Hochzeitsspiele wollen.

Die Mehrheit der Befragten wollen vorher einen Rahmen vorgeben (47 %) und/oder lassen alles durch eine vertraute Person, wie den Zeremonienmeister, die Trauzeugen oder die Brautjungfern koordinieren (45,8 %). Nur fast 2 % wollen sich überraschen lassen. 9,5 % der Befragten gaben an, ein bestimmtes Spiel auf ihrer Hochzeit auf jeden Fall spielen zu wollen. Am häufigsten wurden Übereinstimmungsspiele genannt, vor der Reise nach Jerusalem und dem Brautschuhklau.

 

c) Die Inspirationsquellen

Die Brautpaare wurden gefragt, wie wichtig nachfolgene Inspirationsquellen für die eigene Hochzeitsplanung sind bzw. waren. Diese sollten sie auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 10 (sehr wichtig) bewerten.

Die Recherchen auf Websites, Blogs und Google (9 – 10: 50 %) sowie in sozialen Netzwerken wie Pinterest, Facebook und Instagram ( 9 – 10: 33 %) sind die wichtigsten Inspirationsquellen für die Brautpaare. Magazine (1 – 2: 30 %) und Bücher (1 – 2: 58 %) werden von den Brautpaaren als weniger wichtig bewertet. Nur 11 % bewerten Hochzeitsmagazine als wichtige Inspirationsquelle. Durchschnittlich ein Viertel der Befragten bewertet Empfehlungen von Freunden als wertvoll, 20 % ebenfalls die Empfehlungen von Verwandten. Empfehlungen von Freunden werden bundesweit etwas wertvoller gewertet. Ausnahmen bilden Ludwigsburg und Braunschweig.

 

d) Das Hochzeitskonzept

Obwohl die Brautpaare angaben, ihre Hochzeit eher nicht nach einem klassischen Motto bzw. einem klassisch-eleganten Thema zu gestalten, spiegeln die favorisierten Hochzeitsfarben das Gegenteil wider. So werden die modernen Hochzeitsthemen mit einer Mischung aus altbekannten und neuen Hochzeitsfarben umgesetzt. Dies lässt sich aber vor allem auf die natürlichen Themen und Vintage zurückführen, in denen die Farben Grün und Weiß hervorragend verwendet werden können.

Nach wie vor ist das Thema Vintage bei den Brautpaaren am beliebtesten (24,8 %). Auch individuelle Themen, die z. B. Hobbys oder Interessen der Brautpaare widerspiegeln, sind mit 21,6 % ebenfalls sehr beliebt. Traditionelle Themen, wie eine klassische oder bayerische Hochzeit werden von gerade einmal 1,6 % der Brautpaare favorisiert. Aktuelle Trendthemen werden ebenfalls aufgegriffen: Greenery, Boho und die Pantone Farbe des Jahres 2018, Ultra Violett.

 

 

e) Social Media auf der Hochzeit: Ja oder nein?

Durchschnittlich 33 % der Befragten sehen in sozialen Netzwerke eine wichtige Inspirationsquelle. Besonders Brautpaare aus Wolfsburg und Köln (je 41 %) nutzen die sozialen Netzwerke intensiv, um sich für die Hochzeit inspirieren zu lassen. Nur 22 % der Befragten nutzen soziale Netzwerke eher nicht als Inspirationsquelle zur Hochzeitsplanung, und bewerteten diese nur mit 1 oder 2. Vor allem in Kiel (28 %) und Braunschweig (32 %) sind diese nicht sehr bedeutend.

Wenig auffällig ist, dass besonders Bild lastige soziale Medien, wie Facebook (81,39 %), Pinterest (61,11 %) und Instagram (40,83 %) von den Brautpaaren zur Hochzeitsplanung als Inspirationsquellen genutzt werden. Auch YouTube hat mit 28,61 % eine große Bedeutung.

 

 

Gerade bei Facebook können die Brautpaare eine eigene Gruppe gründen und auf diesem Kanal die Gäste vor und nach der Hochzeit mit Informationen versorgen. Pinterest dient als passives Medium eher der eigenen Inspiration. Auf Instagram lässt sich seit einigen Jahren beobachten, dass viele Bräute sich dort aktiv mit bestimmten Hashtags, wie beispielsweise #weddingwednesday oder #braut2018 austauschen und so eine Gemeinschaft zur gemeinsamen Planung aufbauen.

 

Wofür benutzen die Brautpaare soziale Medien in Bezug auf ihre Hochzeitsplanung?

 

Besonders beliebt ist es bei den befragten Brautpaaren, die sozialen Medien auch zu nutzen, um die Gäste vor der Hochzeitmit Informationen zu versorgen (40,83 %), nach der Hochzeit Bilder für alle Gäste zugänglich zu machen (36,11 %) sowie verhinderten Freunden und Verwandten trotzdem viele Eindrücke der Hochzeit präsentieren zu können (31,39 %).

Gleichzeitig haben die wenigsten Paare davor Angst, dass die Gäste durch zu intensive Smartphonenutzung die Hochzeit nicht richtig wahrnehmen können, sich ältere Gäste ausgeschlossen fühlen oder auch unvorteilhafte Fotos ins Netz gelangen.

 

f) Gästewünsche

Für fast zwei Drittel der befragten Brautpaare ist es wichtig, bis zu einem Gewissen Grad die Wünsche der Gäste berücksichtigen. Vor allem bei Punkten wie vegetarischer/veganer Ernährung und einem Musikmix für alle Generationen sind die Brautpaare offen für die Wünsche der Gäste. Nur 14 % der Brautpaare geben an, Gästewünsche nicht in der Hochzeitsplanung zu berücksichtigen.

 

5. Das Hochzeitsbudget

Fast 30 % der Brautpaare planen ihre Hochzeitsfeier mit einem Budget von 10.000 – 15.000 €. 22,73 % setzen sich einen Rahmen von 7.500 – 10.000 €, gute 15 % sind sogar bereit, 15.000 -20.000 € für den großen Tag zu investieren.

Die großen Posten bei der Budgetverteilung, für die die Brautpaare am meisten Budget einplanen, sind die Flitterwochen ( Ø 2.388 €), sonstige Posten (Ø 2.334 €), die Locationmiete (ohne Menü und Getränke) mit Ø 1.821 € und das Brautkleid mit Ø 1.299 €.

Finanziert werden die Hochzeitsfeiern mit einer Mischung aus Erspartem und geliehenem Geld.
Zur Beantwortung der Frage durften auch mehreren Antworten gewählt werden. 90 % der befragten Brautpaare gaben an, auf eigene Ersparnissen zurück zu greifen, 10 % sind bereit, einen Teil oder die gesamte Hochzeit mit Hilfe eines Kredits zu finanzieren. Rund 40 % der Brautpaare dürfen sich über die Unterstützung der Eltern freuen.

 

6. Informationen zur Studie

Insgesamt wurden 1.367 Frauen und Männer zwischen September 2017 - Februar 2018 auf den Hochzeitsmessen

sowie im Rahmen zweier Online-Umfragen mit Hochzeitsportal24 und dem Hochzeitsblog The Little Wedding Corner befragt. 85,11 % der Teilnehmer waren weiblich, 14,12 % der Teilnehmer waren männlich. Aus den Online-Umfragen ergab sich, dass die meisten Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen (18,91 %), gefolgt von Bayern (17,18 %) und Baden-Württemberg (13,02 %) stammten.

Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer ist mit 51,59 % zwischen 26 und 30 Jahren angegeben. Je ca. 20 % der Befragten geben an, 31-35 Jahre bzw. 20-25 Jahre alt zu sein. Auch das durchschnittliche Alter des Partners wird vom Großteil (37,59 %) mit 26-30 Jahren angegeben. 27,39 % der Partner sind 20 – 25 Jahre alt,  21,42 % 31-35 Jahre. Auffällig ist, dass 5,53 % der Partner unter 20 Jahre alt sind.

 

7. Die Hochzeitsstudie 2018 als PDF herunterladen

In unserem PDF finden Sie noch einmal alle Ergebnisse und viele Grafiken zusammengefasst.

 

cariñokarten Hochzeitsstudie 2018 als PDF downloaden

 

8. Alle Pressemitteilungen zur großen Hochzeitsstudie 2018 von cariñokarten

Im Pressebereich finden Sie alle Pressemitteilungen zur Hochzeitsstudie 2018 von cariñokarten als PDFs zum Download.


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